Hormondiagnostik und Hormontherapie in München

Hormondiagnostik und Hormontherapie in München 

Moderne Hormondiagnostik und individuelle Hormontherapie für Frauen und Männer

Hormone steuern nahezu alle Prozesse unseres Körpers. Sie beeinflussen den Stoffwechsel, den Schlaf, die Energie, die Konzentration, das Körpergewicht, die Herz-Kreislauf-Gesundheit, die Knochengesundheit, die Fruchtbarkeit sowie das körperliche und seelische Wohlbefinden.

Bereits geringe Veränderungen des hormonellen Gleichgewichts können Beschwerden verursachen und das Risiko für verschiedene Erkrankungen erhöhen. Hierzu zählen unter anderem Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Insulinresistenz oder Typ-2-Diabetes.

Unser Ziel ist es, hormonelle Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit Ihnen ein individuelles, wissenschaftlich fundiertes Behandlungskonzept zu entwickeln. Grundlage hierfür sind eine ausführliche ärztliche Anamnese, moderne Hormondiagnostik und – sofern medizinisch sinnvoll – eine individuell abgestimmte Therapie.

Wann ist eine Abklärung des hormonellen Status sinnvoll?

Eine Abklärung des hormonellen Status kann unter anderem sinnvoll sein bei:

  • Wechseljahresbeschwerden (Perimenopause und Menopause) 
  • Zyklusstörungen  
  • Hitzewallungen und Schweißausbrüchen 
  • Schlafstörungen  
  • Müdigkeit und Erschöpfung 
  • Konzentrationsstörungen („Brain Fog“) 
  • Stimmungsschwankungen oder depressiver Verstimmung 
  • Gewichtszunahme  
  • Verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit 
  • Libidoverlust  
  • Muskel- und Gelenkbeschwerden 
  • Kinderwunsch  
  • Haarausfall  
  • Schilddrüsenerkrankungen  
  • Testosteronmangel beim Mann 
  • Insulinresistenz, Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes 
  • Stoffwechselerkrankungen oder Diabetes in der Familie 
  • Erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko 
  • Blutdruckveränderungen  

Moderne Hormondiagnostik

Die Grundlage jeder erfolgreichen Hormontherapie ist eine sorgfältige Diagnostik. Da hormonelle Beschwerden viele Ursachen haben können, betrachten wir nicht nur einzelne Laborwerte, sondern das Zusammenspiel verschiedener Hormonsysteme.

Je nach Beschwerden und Fragestellung können unter anderem folgende Untersuchungen Bestandteil der Diagnostik sein:

  • Ausführliche ärztliche Anamnese 
  • Körperliche Untersuchung 
  • Individuelle Hormonanalysen 
  • Schilddrüsendiagnostik  
  • Stoffwechseldiagnostik  
  • Diagnostik des Eisenstoffwechsels 
  • Mikronährstoffdiagnostik  
  • Herz-Kreislauf-Diagnostik  
  • Ultraschalluntersuchungen  

Die Auswahl der Untersuchungen erfolgt individuell und orientiert sich an Ihren Beschwerden, Ihrer Krankengeschichte und Ihren persönlichen Gesundheitszielen.

Unser Ziel

Unser Ziel ist nicht die Behandlung einzelner Laborwerte, sondern die Verbesserung Ihrer Lebensqualität und der langfristige Erhalt Ihrer Gesundheit.

Durch moderne Diagnostik, wissenschaftlich fundierte Hormonmedizin und regelmäßige Verlaufskontrollen entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept, das auf Ihre persönliche Lebenssituation abgestimmt ist.

Unsere Behandlungsschwerpunkte 

Wir haben uns auf die folgenden Bereiche der Hormonmedizin spezialisiert:

Wechseljahre (Perimenopause, Menopause und Postmenopause) 

Bioidentische Hormontherapie 

Testosteronmangel

Schilddrüsenerkrankungen

Kinderwunsch & Zyklusmedizin

Insulinresistenz & Diabetes 

Hormone & Herz-Kreislauf-Gesundheit

Unser Hormon-Check

Der Hormon-Check kombiniert eine umfassende Hormondiagnostik mit einer individuellen ärztlichen Beratung. Ziel ist es, hormonelle Ungleichgewichte und mögliche Ursachen Ihrer Beschwerden frühzeitig zu erkennen und eine auf Sie abgestimmte Therapie sowie Präventionsstrategie zu entwickeln.

Häufige Fragen rund um die Hormone 

Kann eine Hormontherapie bei Schlafstörungen helfen?

Eine Hormontherapie kann grundsätzlich hilfreich sein, jedoch sollten zuvor weitere mögliche Ursachen ärztlich abgeklärt werden.

Wir würden zunächst eine ausführliche Anamnese sowie eine körperliche Untersuchung mit Ihnen durchführen. Anschließend können gezielte Laboruntersuchungen erfolgen, beispielsweise der Schilddrüsenwerte, des Cortisolspiegels sowie der Geschlechtshormone.

Da Schlafstörungen sehr unterschiedliche Ursachen haben können, ist es zudem wichtig, Ihre Lebensgewohnheiten, Ihr Stressmanagement sowie mögliche Belastungssituationen zu berücksichtigen. Auch Ernährung, Bewegung und weitere individuelle Faktoren spielen hierbei eine wesentliche Rolle.

Auf dieser Grundlage erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept.

Können Hormone bei Gewichtsstörungen helfen? 

Viele Frauen berichten während der Perimenopause und Menopause über eine Gewichtszunahme, insbesondere im Bereich des Bauches. Verantwortlich hierfür sind nicht allein die hormonellen Veränderungen, sondern auch altersbedingte Veränderungen des Stoffwechsels, der Muskelmasse, des Energieverbrauchs sowie Veränderungen des Lebensstils.

Eine bioidentische Hormonersatztherapie (HRT) ist keine Therapie zur Gewichtsabnahme. Sie kann jedoch indirekt dazu beitragen, das Körpergewicht besser zu regulieren. Durch die Linderung von Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Erschöpfung fällt es vielen Frauen leichter, wieder regelmäßig Sport zu treiben und einen aktiven Lebensstil zu führen.

Darüber hinaus zeigen Studien, dass eine Hormonersatztherapie den menopausetypischen Anstieg des Bauchfetts abschwächen und die Körperzusammensetzung günstig beeinflussen kann. Sie ersetzt jedoch keine ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität.

Bei ausgeprägtem Übergewicht oder Adipositas sollte zusätzlich nach möglichen Ursachen wie einer Schilddrüsenfunktionsstörung, Insulinresistenz oder anderen Stoffwechselerkrankungen gesucht werden. In unserer Praxis betrachten wir deshalb nicht nur den Hormonstatus, sondern auch Ernährung, Bewegung, Muskelmasse, Stoffwechsel und weitere gesundheitliche Einflussfaktoren.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln, um Ihre Gesundheit langfristig zu fördern und ein gesundes Körpergewicht zu unterstützen.

Haarausfall – Ursachen und Diagnostik bei Frauen und Männern

Haarausfall betrifft Frauen und Männer gleichermaßen und kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Während ein täglicher Haarverlust von bis zu etwa 100 Haaren als normal gilt, sollte ein verstärkter oder länger anhaltender Haarausfall ärztlich abgeklärt werden.

Nicht jeder Haarausfall ist hormonell bedingt. Häufig spielen mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle. Eine sorgfältige Diagnostik hilft dabei, die Ursache zu erkennen und eine gezielte, individuelle Behandlung einzuleiten.

Haarausfall bei Frauen

Bei Frauen äußert sich Haarausfall häufig durch eine diffuse Ausdünnung der Haare, insbesondere im Bereich des Scheitels. Hormonelle Veränderungen während der Perimenopause und Menopause können das Haarwachstum beeinflussen. Durch den Rückgang der Östrogenproduktion und die relative Zunahme der Androgenwirkung kann sich eine genetische Veranlagung zum androgenetischen Haarausfall verstärken.

Weitere mögliche Ursachen sind:

  • Eisenmangel 
  • Schilddrüsenerkrankungen  
  • Vitamin- und Mikronährstoffmängel 
  • Chronischer Stress 
  • Genetische Veranlagung 
  • Medikamente 
  • Autoimmunerkrankungen  
  • Entzündliche Erkrankungen der Kopfhaut 

Haarausfall bei Männern

Die häufigste Ursache des Haarausfalls bei Männern ist der androgenetische Haarausfall (erblich bedingter Haarausfall).

Entscheidend ist hier die genetisch bedingte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Dihydrotestosteron (DHT). DHT entsteht aus Testosteron durch das Enzym 5α-Reduktase und kann bei entsprechender Veranlagung zu einer fortschreitenden Verkleinerung der Haarfollikel führen. Die Haare werden zunehmend dünner und kürzer, bis die Haarwurzel schließlich ihre Funktion verliert.

Weitere mögliche Ursachen für Haarausfall beim Mann sind:

  • Eisenmangel 
  • Schilddrüsenerkrankungen  
  • Vitamin- und Mikronährstoffmängel 
  • Chronische Erkrankungen 
  • Medikamente 
  • Entzündliche Erkrankungen der Kopfhaut 

Welche Untersuchungen sind sinnvoll?

Da Haarausfall viele Ursachen haben kann, erfolgt die Diagnostik immer individuell.

Neben einer ausführlichen Anamnese und der Untersuchung von Haaren und Kopfhaut können je nach Fragestellung folgende Laboruntersuchungen sinnvoll sein:

Basisdiagnostik

  • Blutbild 
  • Ferritin 
  • CRP 
  • Vitamin B12 
  • Folsäure 
  • Vitamin D 
  • Zink 
  • TSH, fT3 und fT4 

Hormondiagnostik bei Frauen

  • Östradiol 
  • Progesteron 
  • Testosteron 
  • SHBG 
  • DHEA-S 
  • Androstendion 
  • LH und FSH 
  • Prolaktin 

Hormondiagnostik bei Männern

  • Gesamt- und freies Testosteron 
  • SHBG 
  • LH und FSH 
  • DHEA-S 
  • Prolaktin 
  • Östradiol (bei entsprechender Fragestellung) 

Eine Bestimmung von Dihydrotestosteron (DHT) ist in der Routinediagnostik meist nicht erforderlich, da der DHT-Spiegel im Blut nur begrenzt mit der Aktivität an den Haarfollikeln zusammenhängt und für die Diagnose eines androgenetischen Haarausfalls in der Regel keinen zusätzlichen Nutzen bietet.

Individuelle Behandlung

Die Behandlung richtet sich immer nach der zugrunde liegenden Ursache. Liegen beispielsweise ein Eisenmangel, eine Schilddrüsenfunktionsstörung, hormonelle Veränderungen oder ein Mikronährstoffmangel vor, steht zunächst deren gezielte Behandlung im Vordergrund.

Beim androgenetischen Haarausfall kommen – abhängig von Geschlecht, Ursache und Ausprägung – verschiedene Therapieoptionen infrage. Ziel ist es, das Fortschreiten des Haarausfalls zu verlangsamen, die Haarfollikel zu erhalten und das Haarwachstum bestmöglich zu unterstützen.

In unserer Praxis betrachten wir Haarausfall ganzheitlich. Neben Hormonen berücksichtigen wir auch Stoffwechsel, Schilddrüsenfunktion, Mikronährstoffstatus, Lebensstil und weitere individuelle Einflussfaktoren. So entwickeln wir für jede Patientin und jeden Patienten ein maßgeschneidertes Diagnostik- und Therapiekonzept.

Wie äußert sich ein DHEA-Mangel?

DHEA (Dehydroepiandrosteron) ist ein Hormon, das überwiegend in der Nebennierenrinde gebildet wird und als Vorstufe für die Bildung von Östrogenen und Testosteron dient. Die DHEA-Produktion nimmt mit zunehmendem Alter physiologisch ab.

Ein erniedrigter DHEA-Spiegel kann mit verschiedenen Beschwerden einhergehen. Dazu gehören unter anderem:

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
  • Verminderte Libido
  • Stimmungsschwankungen
  • Nachlassende Muskelkraft
  • Abnahme der Muskelmasse
  • Verminderte Knochendichte
  • Allgemeines Gefühl von Antriebslosigkeit

Diese Beschwerden sind jedoch nicht spezifisch für einen DHEA-Mangel und können viele andere Ursachen haben. Deshalb sollte die Diagnose nicht allein anhand der Symptome gestellt werden.

In unserer Praxis beurteilen wir den DHEA-S-Wert – die stabile Speicherform von DHEA – immer im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden, Ihrer Krankengeschichte und weiteren Laborwerten. Nur so lässt sich entscheiden, ob eine DHEA-Substitution medizinisch sinnvoll ist.

Wann sollte ein DHEA-Mangel abgeklärt werden?

Eine Bestimmung des DHEA-S kann insbesondere sinnvoll sein bei:

  • Anhaltender Müdigkeit und Erschöpfung
  • Verminderter Leistungsfähigkeit
  • Verminderter Libido
  • Hormonellen Fragestellungen
  • Verdacht auf eine Störung der Nebennierenfunktion

Eine DHEA-Substitution sollte ausschließlich nach individueller ärztlicher Diagnostik und sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.

Wie läuft die Hormonsprechstunde ab? Welche Werte werden bestimmt?

In der Hormonsprechstunde erfolgt zunächst eine ausführliche Anamnese sowie eine klinische Untersuchung. Wir empfehlen grundsätzlich, die Schilddrüse sonografisch zu untersuchen, sofern dies nicht bereits im Vorfeld erfolgt ist. Anschließend führen wir eine gezielte Labordiagnostik mittels Blutabnahme durch. Je nach Beschwerden und Fragestellung werden dabei unter anderem die Sexualhormone, die Schilddrüsenhormone, das Osteoporoserisiko sowie der Zuckerstoffwechsel untersucht. Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Beratung ist die Erfassung Ihres Lebensstils. Dazu gehören Aspekte wie Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stressmanagement. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir einen individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Therapieplan. Gerne begleiten wir Sie auch im weiteren Verlauf der Behandlung und unterstützen Sie bei der Erreichung Ihrer gesundheitlichen Ziele.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.