Mikronährstoffmedizin in München
Mikronährstoffe gezielt bestimmen – Mangelzustände erkennen und Gesundheit langfristig fördern
Vitamine und Mineralstoffe – dazu gehören Mengenelemente wie Magnesium, Calcium oder Kalium sowie Spurenelemente wie Eisen, Zink, Selen und Jod – sind für zahlreiche Stoffwechselprozesse und den Erhalt der Gesundheit unverzichtbar. Sie tragen unter anderem zu einer normalen Funktion des Immunsystems, des Nervensystems, des Energiestoffwechsels sowie zur Bildung von Hormonen und Enzymen bei. Da der Körper die meisten Mikronährstoffe nicht selbst herstellen kann, müssen sie regelmäßig über die Ernährung aufgenommen werden.
Ein Mangel bleibt häufig lange unbemerkt und kann sich unter anderem durch Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Konzentrationsstörungen, Infektanfälligkeit, Haarausfall oder Muskelbeschwerden bemerkbar machen. Nicht jede Beschwerde ist jedoch auf einen Mikronährstoffmangel zurückzuführen – deshalb ist eine gezielte Diagnostik entscheidend
Wann ist eine Mikronährstoffdiagnostik sinnvoll?
Eine Untersuchung kann unter anderem sinnvoll sein bei:
- anhaltender Müdigkeit oder Erschöpfung
- häufigen Infekten
- Haarausfall oder brüchigen Nägeln
- Muskelkrämpfen oder Muskelschwäche
- vegetarischer oder veganer Ernährung
- chronischen Darmerkrankungen oder Resorptionsstörungen
- Schwangerschaft oder Kinderwunsch
- intensiver sportlicher Belastung
- Long COVID oder chronischen Erkrankungen
- erhöhtem Nährstoffbedarf in besonderen Lebensphasen
Vitamine und Mineralstoffe
Ein Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen kann sich je nach Nährstoff unterschiedlich bemerkbar machen.
Vitamin A
Vitamin D3
Vitamin K
Vitamin E
Vitamin C
B-Vitamine
Zink
Selen
Magnesium
Eisen
Häufige Fragen zur Mikronährstoffmedizin
Welche Mikronährstoffe sollte man regelmäßig kontrollieren?
Welche Mikronährstoffe sinnvoll bestimmt werden sollten, hängt von Alter, Ernährung, Vorerkrankungen und individuellen Risikofaktoren ab. Häufig untersuchte Parameter sind unter anderem Eisen, Vitamin B12, Folsäure, Vitamin D, Magnesium und Zink.
Welche Medikamente können einen Mikronährstoffmangel verursachen?
Einige Medikamente können die Aufnahme, den Stoffwechsel oder die Ausscheidung von Mikronährstoffen beeinflussen. Dazu gehören unter anderem Protonenpumpenhemmer (Magenschutz), Metformin, Diuretika sowie die Antibabypille. Ob eine Kontrolle oder Supplementierung sinnvoll ist, sollte individuell ärztlich beurteilt werden
Welche Mikronährstoffe können durch die Antibabypille beeinflusst werden?
Die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel kann den Bedarf einzelner Mikronährstoffe erhöhen oder deren Konzentration beeinflussen. Dazu zählen insbesondere Folsäure, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin E, Magnesium, Zink und Selen. Ein genereller Mangel entsteht jedoch nicht bei jeder Anwenderin. Ob eine Supplementierung sinnvoll ist, sollte individuell anhand der Ernährung und gegebenenfalls einer Labordiagnostik entschieden werden.
Kann eine gesunde Ernährung einen Mikronährstoffmangel verhindern?
Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung deckt den Bedarf an den meisten Mikronährstoffen. Dennoch können individuelle Faktoren wie Erkrankungen, Medikamente, Schwangerschaft, intensive körperliche Belastung oder eine vegetarische bzw. vegane Ernährung das Risiko für einen Mangel erhöhen.
Wie häufig sollte eine Mikronährstoffanalyse durchgeführt werden?
Das richtet sich nach den individuellen Risikofaktoren und den Laborbefunden. Bei unauffälligen Werten genügt häufig eine Kontrolle im Rahmen der regelmäßigen Vorsorge. Bei nachgewiesenen Mangelzuständen oder einer laufenden Therapie können kürzere Kontrollintervalle sinnvoll sein.
Welches ist der häufigste Mikronährstoffmangel?
Der Eisenmangel ist der häufigste Mikronährstoffmangel.
